100 Sekunden mit Peter Trachsel

Therese Stump

Therese Stump

15 Nov. 2025

3 min lesen

100 Sekunden mit Peter Trachsel

In der neuen Rubrik «100 Sekunden» stellen wir jedes Mal ein Zunftmitglied vor.

Was ist deine Funktion und was sind deine Aufgaben im Zunftrat?
Ich bin seit 2013 Vize-Obmann. Zuerst war ich insbesondere für die Website (Aufbau, Pflege, Entwicklung) zuständig. Gewisse Aufgaben haben wir dann an eine externe Firma ausgelagert und ich habe mich auf das Webmastering beschränkt.

Per Ende 2025 werde ich nun aus dem Zunftrat ausscheiden. Dies einerseits mit Wehmut: Es war eine spannende und schöne Zeit, ein guter «Groove»! Andererseits ist es nach 13 Jahren überfällig, dass sich die jüngere Generation mit der rasant voranschreitenden Digitalisierung befasst. Diese wird auch vor Metzgern kaum Halt machen.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung an den Wochenenden?
Als Pensionär (ich bin ein solcher) kennt man den Begriff «Wochenende» nicht! Man kann ungeniert jederzeit seinen Hobbys frönen. Von letzteren habe ich eher zu viele als zu wenige. Ein neues und wunderbares ist jetzt sogar noch dazu gekommen: Enkelkinder hüten!

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit treffen dürftest, wer wäre es und warum?
Albert Einstein! Ich habe zwar diverses über ihn und auch von ihm gelesen. Aber ich hätte da noch einige Fragen offen, die er mir unbedingt beantworten sollte.

Was darf in deinem Kühlschrank nicht fehlen?
Joghurts und eine Flasche Bier.

Welches Land steht ganz oben auf deiner Reiseliste?
Eigentlich die Schweiz: Ich bin beruflich und privat recht viel auf der Welt herumgereist. Aber in vielen Gegenden unseres wunderbaren und vielfältigen Landes war ich zu meiner Schande noch nie.

Was sind deine schönsten Kindheitserinnerungen?
Spontan: Baden mit meiner Mutter in der KA-WE-DE; Skiferien mit den Eltern in Grindelwald; der Besuch von YB-Matches mit dem Vater; das erste Klavier welches ich geschenkt erhielt. In Anbetracht der «100 Sekunden» breche ich die Aufzählung hier ab.

Gibt es ein Lied, ein Film oder ein Buch, das du besonders magst?
Bücher und Filme: Nein. Irgendwie kommt mir da zu viel und zu wenig in den Sinn.
Lieder respektive Musik: Ich spiele seit meiner Kindheit Blues- und Jazzpiano. Dabei hat sich mein Interesse vermehrt in Richtung «Modal Jazz» entwickelt. Zu den Exponenten gehören hier John Coltrane, Bill Evans, Wayne Shorter, McCoy Tyner und vor allem Miles Davis. Ein bestimmtes Lied oder Album zu nennen, würde der Sache nicht gerecht.

Was wäre der Titel deiner Autobiografie?
«Schwein gehabt!» – Ich leb(t)e in einem soliden Familienumfeld, einem der schönsten Länder der Welt, ohne Kriege, ohne Hunger, weitgehend gesund, Wachstum, stabile Konjunktur, spannendes berufliches Umfeld etc.

Natürlich gab es auch schwierigere Zeiten. Natürlich kann man das eine oder andere beeinflussen. Aber ich hatte einfach und vor allem unglaublich viel Glück.

Was ist der Schlüssel, um glücklich zu sein?
Das muss jede/r selbst wissen! Ich glaube, es sind eher die «kleinen Dinge» die glücklich machen.

Welche Farbe wärst du in einer Buntstiftbox?
Hellblau (manchmal auch «Gelb-Schwarz»).

Worauf freust du dich in der Zukunft?
Auf vieles! Aber insbesondere auf das nächste Rüeblimahl.

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Therese Stump

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Zunfträtin